Absolutely Australia's Lowest Prices

Shop over 1.5 Million Toys in our Huge New Range

Felix Mendelssohn Bartholdy. Schweizer Skizzenbuch [GER]
By

Rating
Hurry - Only 3 left in stock!
Product Description
Product Details

About the Author

Contributor Biography - German Hans-Gunter Klein ist Musikwissenschaftler. Bis 2003 tatig in der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin und seit 1988 auch als Leiter des Mendelssohn-Archivs. Seit 1993 Mit-Herausgeber der "Mendelssohn-Studien." Publikationen: Mehrere Bestands- und Ausstellungskataloge fur die Staatsbibliothek (u.a. "Das verborgene Band," "Die Mendelssohns in Italien") und Veroffentlichungen uber die Familie Mendelssohn, Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel.

Reviews

"Review - German ""Die Bedeutung der Publikation - ausser, dass es ein schones Geschenkbuch ist und fur lokal Interessierte naturlich reizvoll - liegt darin, dass die so ausserordentlich vielseitige Personlichkeit Mendelssohns auch durch seine auf hohem Niveau angesiedelte zeichnerischen Fahigkeiten dokumentiert wird.""Rezensent: Albert RaffeltIn: IFB.http: //ifb.bsz-bw.de/ifb2/bsz285665081rez-1.pdf?id=2706 (22. Marz 2010)---------------------------""Klein (...) gab zunachst das Faksimile des im Schweizer Urlaub des Jahres 1842 entstandenen Zeichenbuches heraus: eindruckliche Beispiele fur Mendelssohns Fertigkeit, komplexe Gebirgslandschaften mit Bleistift aufs Papier zu bannen.""In: Osterreichische Musikzeitschrift. 7/2009. S. 30.---------------------------""Alles ist so anders, von den Bergformen bis zu den Hausern, dass man es gesehen haben muss, um sich's zu denken [ ... ] denn es giebt einem eine andere Idee vom lieben Herrgott und seiner Natur in ihrer unermesslichen Schonheit. Mit diesen begeisterten Worten schilderte Felix Mendelssohn Bartholdy in einem Brief an seinen Freund Eduard Devrient die uberwaltigenden Eindrucke, die er auf seiner Wanderroute durch die Schweiz im Jahre 1831 gewonnen hatte. Im Laufe jener Reise verfasste Mendelssohn ein Tagebuch fur seine Familie, in dem neben dem rein protokollarischen Festhalten der Ereignisse mehrmals wahre Lobeshymnen auf die Schweiz anklingen. Weniger beredt, aber nicht minder enthusiastisch, gab Mendelssohn von seinem erneuten Aufbruch in die Schweiz 1842 Zeugnis - in Form einer Sammlung von Zeichnungen, deren Faksimile nun von Hans-Gunter Klein im Reichert Verlag unter dem Titel Felix Mendelssohn Bartholdy Schweizer Skizzenbuch mit einem deutsch-englischen Kommentar herausgegeben wurde. Die Veroffentlichung des Schweizer Skizzenbuchs zu Beginn des Mendelssohn-Jahres 2009 ist nur ein kleiner, wenn auch beachtenswerter Beitrag in einer langen Reihe von Veranstaltungen, Ausstellungen und Neuerscheinungen zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es zeigt den hochbegabten Komponisten von einer anderen Seite seines nicht nur auf die Musik begrenzten kunstlerischen Schaffens - als aufmerksamen Beobachter und passionierten Zeichner, der die Eindrucke, die er auf seinen vielen Reisen sammelte, nicht nur in Wort und Ton fasste, sondern sie auch auf zahlreichen Skizzen und Aquarellen einfing. (...) Daruber hinaus gibt die Einfuhrung Aufschluss uber Mendelssohns emotionale Verbundenheit mit der Schweiz, die er 1842 bereits zum dritten Mal bereiste und liefert auch einige Informationen zu bestimmten Zeichentechniken, die Mendelssohn anwandte, um das Gesehene in stimmiger Art und Weise wiederzugeben. So veranderte er beispielsweise die Proportionen der Bildgegenstande und liess diese enger zusammenrucken, was ihm ermoglichte, eine breitere Flache abzubilden, als sie der Radius des menschlichen Blickfeldes erfassen kann. Diese Malweise lasst die Bildobjekte automatisch zierlicher und eleganter erscheinen als sie in Wirklichkeit sind. Die Herausgabe des Buches im 24 x 30 cm-Breitformat gleicht sich der Panoramabildflache der Zeichnungen an. Die Skizzen zieren jeweils die rechte Halfte einer Doppelseite, wahrend auf der linken Halfte kurze Anmerkungen stehen, die Auskunft uber ihr Entstehungsdatum geben und Erlauterungen zu den Orten liefern, die Mendelssohn als Vorlage dienten. Das grosszugige Layout des Buches lasst jede einzelne der Skizzen zur Geltung kommen, so dass sich ihre Wirkung auf den Betrachter voll entfalten kann. Da das Buch eine vollstandige Reproduktion des von Mendelssohn gefertigten Skizzenheftes darstellt, enthalt es neben meisterlich und fein ausgearbeiteten Zeichnungen auch einige nur aus wenigen Strichen bestehenden, unvollendet gebliebene Skizzen. Dieses Nebeneinander verrat dem Betrachter indirekt etwas uber die Aufenthaltsdauer Mendelssohns an den jeweiligen Orten und die Intensitat seines Bezugs zu ihnen. Diejenigen Illustrationen, die er detaillierter und mit grosserem Zeitaufwand anfertigte, zeigen in der Regel jene Orte oder Landschaften, die bei ihm einen besonders starken Eindruck hinterlassen hatten und an denen er auch langer verweilte. Eine der schonsten Skizzen der Sammlung ist beispielsweise die Abbildung der alten Nussbaume vor einem Kloster in Interlaken, die Mendelssohn bereits im Kindesalter bei seiner ersten Schweizreise mit seinen Eltern im Jahre 1822 in ihren Bann gezogen hatten. Die friedliche Szene zeigt einen Monch und ein Kind, die im Schatten der machtigen weitverzweigten Krone eines alten Baumriesen auf einer Bank Zuflucht gefunden haben. Aus der traumerischen und durch den lichter werdenden Hintergrund leicht unwirklichen Atmosphare des Bildes meint der Betrachter die Stimmung zu erspuren, in welcher Mendelssohn sich befand, als er es malte: Der nostalgische Blick zuruck in die Kindheit mischt sich mit der Sehnsucht der romantischen Seele nach einer Erholung des Menschen in der Ruhe der Natur. Die religiosen Elemente verweisen auf das Gottliche in der Natur und eine Moglichkeit der inneren Zwiesprache mit Gott, die aus der Einheit mit ihr erwachst. Das Schweizer Skizzenbuch gewahrt einen reizvollen Einblick in Mendelssohns zeichnerische Fahigkeiten und seine Liebe zur Schweiz.Ein umfassendes Bild des Reisenden Mendelssohn, fur den die vielfaltigen Impressionen eine kompositorische Inspirationsquelle waren, kann das Schweizer Skizzenbuch jedoch nicht vermitteln, da die in der Einfuhrung gegebenen Hintergrundinformationen fur eine tiefer gehende Bezugnahme zu nuchtern-sachlich bleiben. Der aufmerksame Betrachter und Kenner der Musik Felix Mendelssohn Bartholdys mag aus der intensiven Betrachtung der Zeichnungen seine eigenen Schlusse ziehen hinsichtlich gewisser Parallelen zwischen Mendelssohns Zeichenstil und der Konzeption seiner Kompositionen. Nicht verborgen bleiben wird ihm zweifelsohne das Fehlen jeglicher revolutionarer Bestrebungen Mendelssohns, sei es nun auf dem Gebiet der Komposition als auch auf dem der Malerei. Der stets der Tradition Bachs und Handels verhaftete Komponist, der in seinen Werken allenfalls fruhromantische Tendenzen erkennen liess, lehnte nicht nur die radikalen harmonischen Neuerungen eines Wagner ab, sondern auch die von ihm als grauliche Schmierereien bezeichnete neue Kunstform des Impressionismus. Mendelssohn mag mit einer solchen Diffamierung deren Sinngehalt verkannt haben, doch entsprach sie nun einmal nicht seinem vielleicht etwas konservativ gefarbten, doch gleichwohl klassisch zeitlosen Ideal einer schlichten Eleganz, die es versteht, selbst raueren Elementen Formschonheit zu verleihen und unter deren Maxime sowohl Mendelssohns Kompositionen als auch seine Malerei zu verstehen sind. Auch die exakte, detailverliebte Ausarbeitung der fertig gestellten Skizzen, die jedoch niemals ausartet in eine den Gesamteindruck verfalschende Akribie, lasst die Hand des Komponisten Mendelssohn erkennen. Anregungen fur derlei vergleichende Interpretationsansatze sucht man im Eingangstext des Schweizer Skizzenbuchs leider vergebens. Es mag durchaus der Absicht des Verfassers entsprechen, eine mogliche Deutung der Skizzen dem Leser zu uberlassen, doch lasst sich daraus gleichzeitig schlussfolgern, dass die Ansicht des Buches ohne ausreichendes Hintergrundwissen zu Leben und Werk Felix Mendelssohn Bartholdys keine tiefere Bedeutung gewinnt als die einer romantischen Bilderreise durch die Schweiz. Empfehlenswert ist dieses Buch daher insbesondere fur MendelssohnLiebhaber, die ihre Sammlung um eine bibliophile Kostbarkeit erweitern mochten.""In: Die Tonkunst. 3 (2009) Nr. 2. S. 236-237."

Ask a Question About this Product More...
Write your question below:
How Fishpond Works
Fishpond works with suppliers all over the world to bring you a huge selection of products, really great prices, and delivery included on over 25 million products that we sell. We do our best every day to make Fishpond an awesome place for customers to shop and get what they want — all at the best prices online.
Webmasters, Bloggers & Website Owners
You can earn a 5% commission by selling Felix Mendelssohn Bartholdy. Schweizer Skizzenbuch on your website. It's easy to get started - we will give you example code. After you're set-up, your website can earn you money while you work, play or even sleep! You should start right now!
Authors / Publishers
Are you the Author or Publisher of a book? Or the manufacturer of one of the millions of products that we sell. You can improve sales and grow your revenue by submitting additional information on this title. The better the information we have about a product, the more we will sell!
Item ships from and is sold by Fishpond.com, Inc.
Back to top